Direkt zum Hauptbereich

Wie werde ich Schriftstellerin in zehn Tagen (Tag 9)

Kinder, heute hatte ich einen wirklich schönen Tag. Und einen sehr ruhigen Tag. Das tat gut, auch wenn ich immer noch sehr erschöpft bin. (Isch frage misch da regelrescht, ob mir so ein Caramell-Fitness-Drink vom Ingo an und für sisch gut tun würde?!) Aber immer schön der Reihe nach. Schließlich will ich Euch auch dieses Mal der Vollständigkeit halber nicht vorenthalten was mich gestern vom Schreiben abgehalten hat.
Am Montag wache ich zur zur frühen Stunde auf und stelle hocherfreut fest, dass ich noch genug Zeit habe um rechtzeitig zum Frühstück bei McDonalds zu sein. Sapperlot noch eins, wenn das nichts ist! Flink ins Bad geeilt, Gesicht gereinigt, mit Tonic geklärt und anschließend meine neue fantastische Creme aufgetragen, Haare hochgesteckt, Jeans angezogen, cremefarbener leichter Pulli von Massimo Dutti (richtig, aus dem Sale! Und er sieht himmlisch aus!) aus meinem Klamottenstapel gezerrt und übergeworfen, Birkenstocks an, doch noch fix die Lippen angemalt und auf geht's zum Bus. Entspannter als sonst (liegt es an meiner beruhigenden und ausgleichenden Spa-Behandlung?) komme ich am Hauptbahnhof an, bestelle bei McDonalds meinen heißgeliebten McMuffin Sausage and Egg, dazu Orangensaft und eine kleine Portion Pommes und lasse es mir wenige Minuten später verteufelt gut schmecken. Wirklich, Ihr müsst das mal ausprobieren: beißt in den Morgenstunden in einen frischen McMuffin Sausage and Egg. Die Glücksgefühle sind sagenhaft. Ehrlich jetzt. Gut gelaunt lese ich noch ein paar Seiten in meinem Buch und mache mich dann auf den Weg in die Stadt, denn auch heute habe ich einen Umtausch im Täschchen. Schnell noch einen Abstecher zu Rossmann (immer diese Angebote an der viel zu einladenden Make-up-Wand!), ein Fast-Einkauf in der Apotheke (ob diese Handcreme von LaRochePosay wirklich so gut ist wie sie dort beworben wird? Nein, heute bin ich stark. Heute kaufe ich NICHTS.), ein winziger Blick ins Accessoire-Geschäft I Am (gottseidank gibt es nichts, was ich brauche), ein kurzer Besuch im Levante-Haus (es riecht wie immer ganz fantastisch) und die Entdeckung einer unfassbar gut riechenden Duftkerze im dort ansässigen Geschäft für amerikanische Goods and Goodies (oh man, ich muss wirklich richtig stark bleiben! Der Duft von Lavendel, Basilikum und Thymian ist nahezu betörend! Aber nein, heute kaufe ich NICHTS.), vorbei an C&A (moment mal, diese lange Strickjacke sieht ja geil aus! Die muss ich mal eben ganz schnell anprobieren. Scheisse, jetzt sieht die auch noch gut aus! Ich raste aus. Vielleicht kaufe ich sie doch eben heimlich? Ich muss es ja niemandem erzählen. Noch mal kurz nach unten gefahren, warum auch nicht, und, ach Du liebe Güte, noch so eine tolle gemütliche Strickjacke. Nur ganz kurz anprobieren. Oh nein, die sieht ja auch total gut aus!! Was mache ich denn jetzt?! Beide kaufen? So ganz heimlich? Ich muss es ja WIRKLICH niemandem sagen. Und niemand würde mich sehen. Ach, was mache ich denn nur?? Nein, AUS jetzt, WIRKLICH, ES REICHT. Heute kaufe ich NICHTS. Schnell alles wieder weggehängt und raus aus dem Laden bevor mich vielleicht doch noch irgendjemand sieht...) bis ich endlich meinen Umtausch zurückbringen kann, den ich schon die ganze Zeit in meiner Tasche mit mir herumschleppe. Meine Güte, ich habe doch echt nicht mehr alle Tassen am Schlüppi! Irgendwann reicht's doch echt. Wieso ziehen mich all diese Geschäfte und all diese Dinge, die man dort kaufen kann, bloß immer nahezu magisch an? Ich muss damit aufhören. Sofort. Um mich ein wenig zu beruhigen, gehe ich erst einmal zu Thalia, Bücher atmen und meine vorbestellte DVD abholen, "Herzensangelegenheiten." Letztendlich löse ich dann meinen Gutschein ein, den ich für die Vorbereitung unseres tollen Sommerfests von meinen Kollegen geschenkt bekommen habe, und kaufe mir neben der DVD zwei Bücher, um die ich schon die ganze Zeit herumgeschlichen bin. Bei Büchern muss ich auf das richtige Gefühl warten. Sowohl wenn ich sie kaufe als auch wenn ich sie dann zu Hause zum Lesen aussuche. Und heute fühlt es sich richtig an. Und einen Gutschein einlösen ist nicht kaufen. Ich schaffe es rechtzeitig zu "Rote Rosen" nach Hause, nehme danach gleich noch "Shopping Queen" mit und muss mich dann der grauenhaften Rückverschiffung und der noch viel grauenhafteren Errechnung der Zahlungsbeträge für die SEHR wenigen Dinge, die ich von meinen Bestellungen behalten werde, kümmern. Auch heute werde ich leider wieder einmal fuchsteufelswild, da mir eine falsche Rechnung erstellt wurde und meine Prozente nicht richtig mit einkalkuliert wurden. Also erstelle ich die Rechnung neu, muss gefühlte fünfhundersiebenundachtzig Mal von vorne anfangen und schleppe schließlich mit vor Wut und Anstrengung hochrotem Kopf kurz vor Ladenschluss zwei riesige Pakete zurück in den Tabakladen. Als diese endlich abgegeben sind, schwöre ich mir hoch und heilig, erst einmal für SEHR LANGE ZEIT nichts mehr zu bestellen. Und schaffe es dann sogar rechtzeitig wieder zurück zu Verbotene Liebe und meinem boshaften Freund Ansgar. Ein Gläschen Vino, ein kleiner Snack, die Abendsonne, die mild durch meine Fensterscheiben fällt, langsam beruhige ich mich von den Anstrengungen des Tages und lehne mich erstmal zurück. Das tut gut. Später telefoniere ich während einer extrem nervigen Folge "Das perfekte Dinner" mit dem Motto "100 Prozent aus der Region" noch kurz mit meinem Bruder und koche mir dann ein köstliches Abendessen. Das mit Sicherheit besser schmeckt als der Firlefanz, den ich mir da im Fernsehen angucken muss. (Ja, ich weiß, ich muss nicht, aber normalerweise gucke ich "Das perfekte Dinner" gern.) Putenbruststreifen natur, leicht in Pfeffer und Salz angebraten, dazu eine kleine Gemüsepfanne mit roter Spitzpaprika und feinen Bambusstreifen und fertig ist mein leichtes Abendgericht. Es schmeckt wieder einmal fabelhaft und ich muss mir ernsthaft überlegen, ob ich nicht vielleicht doch Profi-Koch werden sollte. Dann könnte ich auch beim Perfekten Dinner mitmachen, wenn es wieder einmal heißt: "Wer ist der Profi-Koch?" Wobei, das könnte ich jetzt auch schon. Da muss ich auf keine Spezial-Folge warten. Die dieswöchige Sonder-Reihe hätte sich VOX im Übrigen auch getrost schenken können. Man muss wirklich nicht jeden Trend mitmachen. Tja, so sehe ich das. Beim Essen und ein paar amüsanten Folgen The Big Bang Theory merke ich dann auf einmal wie müde und erschöpft ich bin und dass es dringend Zeit wird ins Bett zu gehen. Auch heute habe ich es nicht geschafft mit dem Schreiben anzufangen, aber ein paar Tage habe ich ja noch. Na gut, zwei. Und heute würde ich so oder so nichts gescheites mehr aufs Papier beziehungsweise auf den Bildschirm bringen. Darum gehe ich jetzt sofort ins Bett. Und schlafe mich erst einmal aus.
So Kinder, so viel also zu gestern. Wie Ihr seht war ich wieder einmal knallehrlich und habe nichts ausgelassen, und weiß Gott müsst Ihr daran erkennen können, warum ich, Teufel noch eins, noch immer nicht mit dem Schreiben beginnen konnte. (Uiuiui, Gott und Teufel in einem Satz! Darf man das überhaupt?!) Aber auch wie es heute weitergegangen ist, kann und will ich Euch nicht verschweigen.
Ich werde früh von der Sonne geweckt und sitze nur wenige Minuten später mit meinem Kaffee in der strahlendsten Herbstsonne. Playlist an, ein paar E-Mails beantworten, ein paar Runden Quizduell, eine Runde Solitaire, ein Anruf von meinem Bruder. Da wir seit gestern abend nicht telefoniert haben, ist es wichtig, dass wir uns auf den neuesten Stand unserer persönlichen Befindlichkeiten und der aktuellen Weltwirtschaftslage bringen. Ich meine, in weniger als zwölf Stunden können uns da durchaus einige gravierende Verwicklungen entgangen sein! Weiß man's? Eben. Und so plaudern, lachen und schwadronieren wir herum bis es für mich irgendwann Zeit wird zum Bäcker zu gehen, damit auch ich zu meinem wohlverdienten Frühstück komme. Kurz darauf genieße ich Saft, frische Brötchen, Spiegeleier, Lachsschinken und andere Leckereien, und eine kleine Waffel als Appetizer. Oder so ähnlich. Klar funktioniert eine Waffel in dem Zusammenhang nicht als Appetizer, aber eigentlich weiß man ja wohl wie ich es meine. Wenn nicht seid Ihr hier falsch. Nach meinem köstlichen Frühstücksmahl springe ich in meine löchrigen Boyfriend Jeans, ein frisches weißes T-Shirt (ja, ich habe noch mehr davon, und ja, ich habe, wie schon erwähnt, im Basic-Sale vor einiger Zeit vorausschauend eingekauft), meine fabelhaften pinken Nikes und meine wunderbar gemütliche graue Strickjacke von Abercrombie & Fitch (aus dem Sale, versteht sich, allerdings aus den USA und damit ein noch geliebteres Stück, da es quasi ein Souvenir ist), male mir die Lippen mit meinem neuen Lippenstift von Astor aus der Heidi-Klum-Edition an (die Farbe ist echt schön, und es gab 20% auf alle Beauty-Produkte von Margaret Astor bei Rossmann), binde mir die Haare in meinem üblichen Knoten zusammen, sprühe noch schnell etwas Parfum auf (ich liebe es wenn ich selbst gut rieche, ich liebe es allerdings auch ganz besonders, wenn andere gut riechen!) und mache mich auf den Weg in die Stadt. Ich gehe ins Kino. Und ich freue mich schon die ganze Zeit darauf! Das Kino ist und bleibt einfach mein Happy Place. Und am Dienstag ist sogar noch immer Kino-Tag. Vor dem Passage-Kino in der Mönckebergstraße angekommen springe ich aus dem Bus und schwebe wenige Sekunden später in die heiligen Hallen. Es riecht nicht nur nach Popcorn, es fühlt sich auch sofort einnehmend und dabei wohltuend, ruhig und entspannend an. Es ist fast so, als würde die Zeit für ein Weilchen still stehen und der Alltag vor der Tür bleiben. Ich habe den besten Platz überhaupt: weiter hinten, komplett mittig, die gesamte Reihe ganz für mich alleine. So finde ich Kino noch viel besser! Und dann schaue ich "Can a Song save your Life?" und bin bereits nach wenigen Minuten gar nicht mehr da... Filme können einen solchen Zauber auslösen, und wenn es passiert, ist es immer wieder wunderschön. Als ich nach zwei Stunden zurück in die Wirklichkeit und aus dem Kinosaal hinaus auf die Straße schreite, dauert es noch einen Moment bis ich auch wirklich wieder da bin. Ein toller Film! Und nicht der übliche Hollywood-Lovestory-It's-Always-The-Same-Thing-Streifen. Ich kann "Can a Song save your Life?" wirklich von Herzen empfehlen. Nachdem ich nach meiner etwas schwerfälligen Rückkehr in die Realität noch kurz ein paar Kleinigkeiten einkaufen gehe, anschließend gottseidank wieder lauthals den Titelsong von "Verbotene Liebe" mitsingen und mich über Ansgar, seine dubiosen Machenschaften, Elsbeth und den Rest der Mischpoke amüsieren und damit den Abend einläuten kann, tue ich das auch meinem Bruder gegenüber. Mit ihm gehe ich im Übrigen am liebsten ins Kino. Oder eben allein. Es gibt Momente, da will man einfach seine Ruhe haben. Oder mit seinem Bruder lachen. Während unserer abendlichen Plauderei fällt uns auch ein, dass wir schon lange mal wieder einen Horrorfilm zusammen gucken wollten und ich kann nur hoffen, dass es auch wirklich bald dazu kommt. (Manchmal schlafe ich dann zwar irgendwann ein und bitte meinen Bruder im Nachhinein, den Film dann noch mal zu gucken, wenn ich nicht so müde bin. Daraufhin erklärt er mir aber dummerweise jedes Mal, dass wir das nicht tun werden, schließlich hatte ich meine Chance! Wie Ihr Euch vielleicht denken könnt, besteht ein großer Teil des Spaßes in eben jener Auseinandersetzung. (Auch wenn ich die Horrorfilme eigentlich gerne geguckt hätte und schließlich nur eingeschlafen bin, weil ich an eben jenen Tagen so wahnsinnig müde war.) Und bei den Horrorfilmen, bei denen ich wach bleibe, hätte ich dann auch meist getrost einschlafen können, weil das fast immer die doofen Horrorfilme sind.) Wie dem auch sei, geht ins Kino! (Und guckt Horrorfilme.) Nachdem mein Bruder und ich für heute die wichtigsten Dinge besprochen haben, zumindest glauben wir das, ist es Zeit endlich meine liebste Freundin anzurufen. Wir haben uns lange nicht gesehen, das letzte Mal, als wir an meinem letzten Arbeitstag auf meinen Urlaub angestossen haben, und da seitdem viel passiert ist, haben wir uns wie immer einiges zu erzählen. Als wir auflegen, haben wir zwar nicht mal ansatzweise alles besprochen, aber zumindest haben wir ein paar Gedanken und Gefühle geordnet und das ist manchmal sogar noch ein bisschen wichtiger als sich jede Kleinigkeit zu erzählen. Kurz nach unserem Telefonat stehe ich mit meiner Schürze umgebunden vor dampfenden Töpfen in meiner Küche und schneide Gemüse. Heute koche ich ein leichtes Abendessen bestehend aus mild angebratener Paprika, gedünsteter Zucchini und knackigem Bambus auf einem Reisbett an feinem Kräuter-Jus, abgelöscht mit einem Schuss Wein. Und was soll ich sagen, es schmeckt sooo gut! Einfach köstlich, ich könnte ewig so weiteressen. (Da kann der Limonadenkuchen von dem Ingo seiner Freundin Stephi einpacken. Aber bitte, ehrlich mal: was zur Hölle ist ein Limonadenkuchen? Dat hat sisch der RTL doch bloß ausgedacht, damit dat arme Mädschen noch doofer dasteht! Oder hat irgendwer schon mal was von so einer fragwürdigen KuchenSPEZIALITÄT gehört?! Ruhig Blut, halten wir uns damit nicht auf.) Ich bin ganz beglückt ob meiner kreativen Kochkünste, esse noch einen zweiten Teller meines gaumenschmeicherlischen Gerichts (ha! TKKG und RTL in einer Alliteration! Keine Sorge, ist nur was für Profis.) und sinke langsam aber sicher während des Pro7-Comedy-Abends immer tiefer in meine Kissen. Bis es auch heute wieder erschreckend spät geworden ist und mir siedendheiß, jetzt wirklich, kann aber auch daran liegen, dass ich vielleicht doch noch Fieber bekomme, einfällt, dass ich noch immer nicht mit dem Schreiben begonnen habe. Und nun könnte es ehrlich knapp werden. Denn ich habe nur noch morgen. Aber das ist durchaus zu schaffen. In jedem Fall gebe ich nicht auf. Bloß für heute muss ich erst einmal dringend ins Bett. Gute Nacht. Sleep very well. And see you in the morning.

Kommentare

  1. ha ha ha ...
    der mensch ist ein interessantes wesen - kann so viele ausreden suchen um sein eigenes ziel nicht zu erreichen ...
    du könntest natürlich hingehen und deine einträge hier zusammen kopieren und die lücken mit internet einträge durch google is your best friend verbinden ...

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Muskulös

Kinder, endlich ist es wieder soweit! Es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Internet-Liebenden und Online-Suchenden, aus der Welt der Scheinprinzen und Schaumschläger, aus der Welt in der alles kann aber nichts geht. Zumindest bei mir gerade nicht. Nicht mehr. Irgendwann ist auch mal Schluss im Bus. Aus die Maus. Und Ende im Gelände. Irgendwann ist das Maß auch einfach erst mal voll aber keiner weiß ob sich das nicht vielleicht auch ganz schnell wieder ändern kann. Und so widme ich mich für den Moment völlig selbstlos den wieder einmal unmöglichsten Suchanzeigen bei deren Lesegenuss klar ersichtlich werden sollte, warum die BILD Online kürzlich mit großen Lettern lockte „Zu früh gefreut beim ersten Match! Was beim Tinder-Date alles schief gehen kann!“ Bei den folgenden Annoncen kann ich mir zwar kaum vorstellen, dass dort allzu viel gematched wird, aber da auch ich nie auslerne kann ich natürlich nicht wissen wer Lust auf diese wildgewordenen Lüstlinge bekommt und das Netz nachträglich…

Ausgemustert

Kinder, Ihr kennt es, ich kenne es, die Frage ist: wer kennt es nicht? Wie oft stehen wir verzweifelt vor dem Kleiderschrank, vor Kommoden, Kisten, Kästen, Schubladen, noch immer nicht ausgepackten Tüten und Verstecken, die keiner jemals zu Gesicht bekommen darf, und reißen alles raus auf der bangen Suche nach einem passenden Kleidungsstück oder viel schlimmer noch nach einem ganzen passenden Outfit! Und so viel wir auch aus sämtlichen Stauräumen herausziehen und nach kurzem Zweifeln doch schnell wieder aufs Bett oder auf den Boden werfen, irgendwie gibt es immer wieder, und ich betone: IMMER WIEDER! Tage an denen wir so gar nichts finden wollen was zu unserer aktuellen Stimmungslage, zu unserem Gemüt, zur Situation, zum Anlass oder auch einfach nur insgesamt passen will. So ein Dilemma! Und wie kann das eigentlich sein? Oder gibt es dazu vielleicht gar keine logische Erklärung? Gibt es die vielleicht zu vielerlei Dingen, so sehr wir auch suchen und uns den Kopf darüber zerbrechen, ma…

Ein Date mit dem Märchenprinz

Kinder, es gibt wie so oft in meinem wilden Leben wieder einmal einiges zu berichten. Wo fange ich an, wo höre ich auf, und wann ist es eigentlich Zeit aufzuhören? Oder wann ist es Zeit etwas zu beenden? Wissen wir es wenn es soweit ist? Können wir es fühlen? Oder wollen wir es einfach nie wahrhaben wenn etwas vorbei ist und tun wir uns damit nicht noch viel mehr weh als wenn wir tatsächlich mit etwas aufhören würden, auch wenn es dann natürlich erst einmal ganz besonders wehtun würde?

Nun, Ihr merkt es, wieder einmal schweife ich ab. Wobei ich manchmal gar nicht so genau weiß ob ich denn wirklich abschweife oder ob nicht doch alles irgendwie miteinander zusammenhängt.

Nun denn, Kinder, erinnert Ihr Euch noch an den Märchenprinz? So getroffen im vergangenen November und sofort im Zauberbann gewesen. Aber das hatte sich dann ja ziemlich schnell erledigt. Und so bin ich doch wieder bei oben beschriebenem: Ist es manchmal vielleicht besser ein Ende mit Schrecken zu erleben, aber dann i…